Halten Sie täglich kurz fest, was Sie riechen: Bäckerei, U-Bahn, Waldweg, frisch gewaschene Wäsche. Notieren Sie Temperatur, Stimmung, Bilder im Kopf. Übertragen Sie diese Eindrücke später in Duftfamilien und Materialien. Mit der Zeit entstehen Muster, die Ihnen helfen, gezielt Akkorde zu bauen, Klischees zu meiden und das Besondere eines Rohstoffs genau dort einzusetzen, wo Ihre Geschichte es verlangt.
Verpacken Sie Proben neutral, vergeben Sie Codes, sammeln Sie Beschreibungen ohne Markennamen oder Erwartungen. Staunen Sie, wie unterschiedlich Wahrnehmungen sind, und suchen Sie die Schnittmengen. Aus fünf Stimmen entsteht oft ein präziseres Bild als aus einer. Diese Rückkopplung deckt blinde Flecken auf, stärkt starke Elemente und zeigt, wo eine Drehung an Kontrast, Dosierung oder Struktur Wunder wirken könnte.
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